Hast du das Gefühl, dass alle deine Mitbewerber an dir vorbeiziehen und wachsen? Nur bei dir läuft es nicht, wie gewünscht?

Du wünschst dir mehr Aufmerksamkeit von deinen potenziellen Kunden? Kunden, die dir neue Aufträge und mehr Umsatz bringen, um davon gut leben zu können?

Die meisten Selbständigen verlieren keine Kunden an ihre Mitbewerber, sondern an ihre Unbekanntheit.

Dadurch haben sie zu wenig Kunden und machen zu wenig Umsatz. Es nützt nichts, die besten Leistungen anzubieten und ein absoluter Experte in seinem Gebiet zu sein, wenn davon niemand weiß.

Deshalb ist es wichtig, dass du deine Bekanntheit steigerst. Denn nur, wenn man dich kennt, kann man deine Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Deine Bekanntheit ist somit ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

Die 27 Tipps sollen dir helfen, deine Bekanntheit aufzubauen.

Einige der Tipps kannst du sofort umsetzen, für andere wirst du etwas Budget oder Zeit brauchen.

Sicher wirst du auch den einen oder anderen Tipp schon kennen.

„Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ – Goethe

Vielleicht kennst du auch alle Tipps. Doch zwischen etwas kennen, können, am Ende auch verinnerlichen und umsetzen gibt es einige Unterschiede.

Und wenn du schon Tipps aus diesem Artikel umsetzt, prüfe doch mal, ob du sie nicht noch optimieren kannst.

Nichts ist wirklich perfekt. Umstände verändern sich. Der Markt verändert sich. Du veränderst dich.

Das eigene Business ist ein wandelnder Prozess.

Deshalb macht es Sinn, sich die Liste immer mal wieder hervor zu holen, um zu schauen, was man verbessern kann. Oder auch verändern und anpassen sollte.

 

1. Habe einen Markenkern – Wer bist du?

Mit dem Markenkern fasst du kurz und knackig deine Identität zusammen. Das kannst du mit einem starken Satz oder einem Wort machen.

Zum Beispiel: Der Problemlöser. Die Hilfsbereite. Ich höre zu und handle individuell. Ich sorge dafür, dass sich meine Kunden wohlfühlen. Ich erleichtere das Leben meiner Kunden. Ich erledige das. Wir sind für dich da.

 

2. Habe einen Markennutzen – Was bietest du an?

Was bietest du an? Hier ist der Kundennutzen gefragt, nicht dein tatsächliches Angebot. Ziel ist es, dass deine Zielgruppe dich mit diesen Elementen in Verbindung bringt.

Zum Beispiel: Schnelle Hilfe, Zeitersparnis, Schmerzlinderung, Geld, Lebensqualität, Sportlichkeit, Gesundheit.

 

3. Habe eine Markenpersönlichkeit – Wie bin ich?

Hier legst du deine Persönlichkeit und Werte fest. Mit welchen Eigenschaften soll dich deine Zielgruppe in Verbindung bringen?

Zum Beispiel: vielseitig, zuverlässig, loyal, ehrlich, authentisch, vertrauenswürdig, fantasievoll, intelligent.

Wichtig ist: dass du authentisch bleibst und dir keine Maske aufsetzt. Du solltest zu 100 Prozent hinter deiner Markenidentität stehen. (Siehe dazu auch den nächsten Tipp)

 

4. Habe Ecken und Kanten – dein Charakter macht’s.

Habe eine Meinung. 

Sicher muss sein, dass du zu 100 Prozent hinter dieser Meinung stehen kannst. Eine eigene Meinung schafft dir ein individuelles Profil. 

Habe keine Angst, irgendwo anzuecken. Ecken und Kanten machen dich greifbar. Sie zeigen, wofür du stehst und tragen deine Werte nach außen.

Und deine Werte sind es, weshalb dich dein Publikum lieben wird.

 

5. Dein Markenauftritt – so sieht’s aus.

Wähle ein Logo, das zu dir und deiner Persönlichkeit passt. Du solltest ein durchgängiges Farbschema wählen. Und dir eine Hausschrift aussuchen. Bei der Schrift ist es ratsam, nicht mehr als drei Schriftarten zu verwenden. Für die Headlines, den Fließtext und die Zitate kannst du jeweils eine Schrift wählen. Die Schriften sollten gut miteinander harmonisieren. „Nicht mehr“ bedeutet jedoch, dass du gerne weniger benutzen kannst. Eine oder zwei Schriften reichen auch vollkommen aus.

Im Idealfall spiegeln die Farben und Schriften deine Persönlichkeit wider. Das konsequente Nutzen deines Farb- und Schriftschemas steigert deinen Wiedererkennungswert enorm.

 

6. Bleib spontan – denn spontan ist am besten.

Ziele und einen Plan zu haben, sind wichtige Elemente im Aufbau deiner Bekanntheit. Es lohnt sich jedoch auch, sich eine gewisse Spontanität zu bewahren und Dinge aus dem Bauch heraus zu entscheiden.

Ein spontaner Facebook-, Twitter- und Co. -Beitrag oder sonstige spontane Entscheidungen sind authentisch. Und Authentizität ist ein wichtiger Faktor im Vertrauensaufbau.

Vorsicht: Wenn es ums Beschwerdemanagement geht, kann es hilfreich sein, Ruhe zu bewahren und nicht zu spontan zu agieren.

 

7. Habe eine Zielgruppe. 

Deine Zielgruppe sind die Menschen, die du mit deinem Angebot erreichen möchtest.

Viele machen hier den Fehler und wollen einfach jeden erreichen. Dadurch fühlt sich am Ende aber niemand richtig angesprochen, weil das Angebot zu allgemein verfasst und gestaltet wird.

 

8. Kenne deine Zielgruppe.

Um für deine Zielgruppe relevante Angebote zu erstellen, ist es wichtig, dass du sie kennst. Beschäftige dich mit ihr. Mache dir Gedanken darüber, welche Probleme und Wünsche sie hat.

Und wie du ihr dabei helfen kannst.

 

9. Finde heraus, wo sich deine Zielgruppe aufhält.

Wenn du weißt, wo sich deine Zielgruppe aufhält, dann weißt du, wo du sie erreichen kannst. So kannst du deine Werbemaßnahmen zielgenau platzieren und viel effektiver deine Bekanntheit steigern.

Wenn du Gitarrenunterricht gibst, dann kannst du zum Beispiel deine Flyer in einem Geschäft für Instrumente aushängen und dich in entsprechenden Foren oder Facebook-Gruppen aufhalten.

Du überlegst dir einfach: Wo halten sich Menschen online und offline auf, die Gitarre lernen möchten oder eine Affinität zu Musik haben?

 

10. Spreche die Sprache deiner Zielgruppe.

Um wahrgenommen zu werden, solltest du die Sprache deiner Zielgruppe sprechen. Wenn du ihre Sprache sprichst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, verstanden zu werden. Damit bleibst du nachhaltig in Erinnerung.

Die Kunst ist es dabei, deine eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren.

 

11. Höre auf, nur in Zielgruppen zu denken.

Sprich mit den Menschen hinter deiner Zielgruppe. Und zwar von Mensch zu Mensch.

Zeig Interesse an den Menschen hinter deiner Zielgruppe. Und greife ihre Probleme, Ziele und Wünsche auf.

Betrachte die Menschen, die du erreichen möchtest, nicht als abstraktes Konstrukt! Hinter deiner Zielgruppe stehen interessante Individuen, die auch einzeln wahrgenommen werden wollen.  

 

12. Regelmäßigkeit & Kontaktpflege.

Lass regelmäßig von dir hören. Melde dich in regelmäßigen Abständen in deinem Netzwerk, bei deinen Kunden, eigenen Dienstleistern und Lieferanten oder deinen Followern in den sozialen Netzwerken.

Durch regelmäßigen Kontakt bleibst du in Erinnerung. Nur, wer sich an dich erinnert, wird zum Wiederkäufer und empfiehlt dich gerne weiter.

 

13. Veröffentliche, was das Zeug hält.

Teile dein Wissen mit der Welt, um dich als Experte für dein Fachgebiet zu positionieren.

Nutze dazu einen eigenen Blog, schreib Gastartikel auf anderen Blogs oder für Online-Magazine. Schreib Artikel für Printmagazine und die Presse. Und nutze die sozialen Medien.

Finde dabei den Weg, der am besten zu dir passt. Am Anfang heißt das, dass du ein bisschen testen und probieren musst. Nach einer Weile solltest du dann wissen, was gut funktioniert und welche Kanäle und Contentformate dir zusagen. 

 

14. Verbreite deine Veröffentlichungen.

Teile deine Veröffentlichungen auf den Profilen deiner sozialen Netzwerke und mache in deiner E-Mail-Signatur darauf aufmerksam. Bitte dein Netzwerk darum, deinen Beitrag zu teilen.

Und frage höflich andere Personen, die in themenverwandten Bereichen unterwegs sind, ob sie deine Artikel in ihren Netzwerken teilen.

Achtung: Habe Verständnis, wenn deine Beiträge nicht geteilt werden. Nimm das auf keinen Fall persönlich. Marketing ist immer nutzenorientiert. Und wenn jemand anderes den Nutzen für seine Zielgruppe nicht sieht, macht es für euch beide keinen Sinn.

 

15. Sei geduldig und habe Ausdauer.

Deine Bekanntheit zu steigern dauert. Und auch, wenn Erfolg gerne mal über Nacht kommt, sind bis dahin meistens einige Tage vergangen.

Geduld und Ausdauer zahlen sich aus. Du solltest nicht müde werden, immer wieder dasselbe zu tun. Hier benötigt es ein wenig Feingefühl.

Du musst unterscheiden, ob du etwas nicht lange genug machst oder ob es einfach nicht funktioniert. Da hilft nur testen, testen, testen. Und hin und wieder mal schauen, ob Neues besser funktioniert.

 

16. Definiere dein(e) Ziel(e).

Du möchtest bekannter werden? Alles klar. Dann halte fest, was es für dich bedeutet, bekannt zu sein.

Wann bist du bekannt? Woran merkst du, dass du bekannt bist?

Leg hier genaue Kriterien fest.

Und setze dir ein Datum, bis wann du das geschafft haben möchtest.

Kriterien können sein, dass andere Unternehmer von dir sprechen, dass du mehr Anfragen erhältst, Menschen dich auf der Straße ansprechen, du in der Presse zu sehen bist, Blogger von dir berichten, du häufiger weiterempfohlen wirst. Und so fort.

 

17. Zeig dich – du bist der Held.

Zeig dich, wo es nur geht! Persönlich oder in Form von Fotos und Videos. Deine Zielgruppe sollte dich unmittelbar mit deiner Leistung in Verbindung bringen. Und Menschen machen einfach lieber Geschäfte mit Menschen. Deshalb verstecke dich nicht hinter einem Firmenlogo.

 

19. Sei ein Spezialist.

Spezialisiere dich in einem Tätigkeitsfeld, das besonders relevant für deine Zielgruppe ist.

Dadurch wirst du schneller als Experte wahrgenommen, verringerst deine Konkurrenz und deckst zielgenau ein Bedürfnis (oder löst ein Problem) deiner Zielgruppe.

Dadurch steigerst du schneller deine Bekanntheit, wirst besser gefunden und erhältst mehr Aufmerksamkeit.

 

20. Zeig, dass du für dein Thema brennst.

Teile der Welt deine Begeisterung für dein Thema mit. Erzähl deiner Zielgruppe, was dich antreibt. Und warum es dich antreibt. Oder was dich mit deiner Tätigkeit verbindet.

Setz dich für dein Thema ein. Schreibe darüber. Sprich darüber. Hier geht es nicht immer nur darum, dass du dein Wissen weitergibst, um als Experte wahrgenommen zu werden.

Sondern darum, dass deine Zielgruppe spürt, dass du liebst, was du tust. Das macht dich und deine Dienstleistung lebendig.

 

21. Baue dir ein Netzwerk auf.

Vernetze dich mit anderen Selbständigen. Das kann dir dabei helfen, deine Bekanntheit aufzubauen. Viele Unternehmer kennen andere Unternehmen oder Kunden, die vielleicht deine Dienstleistung benötigen. Im Idealfall wirst du weiterempfohlen.

In jedem Fall: Je mehr Menschen du kennst, desto mehr Menschen kennen dich.

 

22. Erzähle auch im privaten Kreis, was du machst.

Erzähle deinen Verwandten und Bekannten, was du machst. Auch diese kennen vielleicht andere Personen, die deine Dienstleistung benötigen.

Und auch in diesem Fall gilt: Je mehr Menschen von dir wissen, desto bekannter wirst du.

 

23. Nutze die sozialen Medien.

Facebook, Twitter und Co. sind hervorragende Wege, deine Botschaft in die Welt zu tragen. Hier kannst du auch wunderbar deine Zielgruppe kennenlernen. Nutze diesen Weg.

 

24. Schreibe Mailings an Bestandskunden.

Ja, du hast richtig gelesen, noch so richtig oldschool. Brief schreiben, ausdrucken, Briefmarke drauf und versenden.

Mit Werbebriefen ist es wie mit einer Bewerbung: Du musst aus der Masse deiner Mitbewerber herausstechen. Sei kreativ und mach dich interessant für deine Zielgruppe.

 

25. Nutze Printmedien – die Klassiker.

Ergebnisse einer Studie (VDZ-Studie: Vertrauenskrise der Medien) belegen, dass Printwerbung nach wie vor am glaubwürdigsten wahrgenommen wird. Bedeutet, dass deine Kunden eher dem vertrauen, was schwarz auf weiß gedruckt ist.

Mit einer Anzeigenkampagne, einem Plakat oder einer Flyeraktion erreichst du deine örtliche Zielgruppe. Das ist für dich vor allem interessant, wenn du deine Leistungen auch vor Ort anbietest.

Mach dich auch sichtbar, wenn der Monitor aus ist. Und das Smartphone zur Seite gelegt wurde.  

 

26. Habe eine eigene Internetseite.

Deine Internetseite ist mehr als nur eine Visitenkarte im Internet. Die Internetseite ist dein persönlicher Verkaufs- und Werbepartner.  

Mit deinem professionellen Internetauftritt hast du die Möglichkeit, dein Image zu pflegen und zu prägen. Die Seite trägt deine Unternehmensphilosophie nach außen und schafft Vertrauen.

Mit deiner Website wirst du dann gefunden, wenn deine Zielgruppe nach deinen Dienstleistungen im Internet sucht.  

Wie auch alle anderen Marketing-Aktivitäten braucht deine Internetseite ein Ziel. Welches Ziel hat deine? Wie erfüllt sie dieses Ziel? Und woran merkst du, dass du deine Ziele damit erreichst?

Fragen, die du dir im Bezug auf deine Webseite stellen solltest.

 

27. Erstelle einen Presseverteiler.

Gerade für Dienstleister mit regionalem Bezug sind die Kontaktdaten zur örtlichen Presse ein hervorragendes Mittel, um im Gespräch zu bleiben. Neuigkeiten rund um dich und dein Unternehmen kannst du an die für dich relevante Presse senden. Suche in Zeitschriften und Zeitungen nach Autoren, die bereits für Themen zu deinem Fachgebiet oder verwandten Themen geschrieben haben. Und versuche, zu den Journalisten Kontakt aufzunehmen.

Anschließend informiere die Presse in Zukunft über relevante Neuigkeiten.  

 

Dein nächster Schritt 

Du wirst nicht alle Tipps zeitgleich umsetzen oder überprüfen können. Immerhin hast du noch ein Tagesgeschäft, um das du dich kümmern musst. Und Qualität geht vor Quantität.

Deshalb geh‘ Schritt für Schritt die Liste durch. Und überlege dir zu jedem Punkt: 

Ob du den Tipp im Einsatz hast, ob der Einsatz überprüft wurde und ob es Optimierungsbedarf gibt.

Optimierungsbedarf gibt es immer, wenn du dein Ziel mit dem Tipp nicht erreicht hast.

Und wenn es Optimierungsbedarf gibt, hältst du deine nächsten Schritte fest, schnappst dir deinen Terminplaner und legst fest, bis wann du das erledigt haben willst.

Viel Spaß und Erfolg mit den Tipps.

 

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Über den Autor:

Pascal ist Marketing-Coach. Seine Mission ist es, dir dabei zu helfen: deine Vision in die Welt zu tragen und deine Bekanntheit zu steigern. Denn du verlierst Aufträge nicht an deine Mitbewerber, sondern an deine Unbekanntheit.