Kennst du dein „Warum“?

Das „Warum“, das so groß ist, dass es dich jeden Tag vorantreibt. Das jede noch so große Hürde einfach lächerlich klein wirken lässt?

Eine Vision, die dein Publikum begeistert.

Ein klares „Warum“, das Menschen berührt und deshalb dazu bringt, dir zu folgen.

So eine Vision ist zum einen eine großartige Motivation, um am Ball zu bleiben. Und zum anderen ein tolles Bindeglied zwischen dir und deinem Publikum.

Doch bevor ich dir jetzt von der erschreckenden Wahrheit über dein “Warum“ erzähle, muss ich erst mal ein bisschen vorgreifen. Damit du auch genau verstehst, was ich meine.

Es gibt ein wirklich tolles Buch zu dem Thema, weshalb dein „Warum“ so wichtig ist. Geschrieben wurde es von Simon Sinek.

Es trägt den Titel: „Start with why!“*

Und wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, dann solltest du es unbedingt tun.

Ich habe es bereits drei Mal gelesen. Und ich finde es großartig. Es zeigt dir einfach sehr schön, wie gutes Marketing funktioniert und wie wichtig eine tolle Vision hinter deinem Angebot ist.

Es wird von sehr vielen namhaften Coaches und Trainern empfohlen. Du findest im Internet (Blogbeiträge, Social Media, Youtube) immer wieder Hinweise darüber, dass du eine große Vision brauchst und ein wirklich starkes „Warum“, das dich vorantreibt.

Und das stimmt auch.

In meiner Arbeit mit Coaches und Trainern arbeite ich ebenfalls mit ihnen an ihrem Warum. Wir entwerfen ihr Vision- und Mission-Statement. Und wir arbeiten daran, die Vision in die eigene Marke zu integrieren und dann nach außen zu kommuniziert. Denn dein „Warum“ ist ein wichtiger Teil deiner Personal Branding Strategie.

Es macht deine Marke so richtig lebendig.

Für deine Personenmarke ist das Warum schlichtweg unerlässlich.

Doch die erschreckende Wahrheit ist: Zu Anfang interessiert es niemanden. Vor allem nicht deine potenziellen Kunden.  

 

Die Vision: Deshalb ist dein „Warum“ so wichtig!

Bevor ich dir genau erkläre, weshalb sich am Anfang niemand für dein Warum interessiert, musst du erst mal verstehen, weshalb dein „Warum“ dennoch von immenser Bedeutung ist.

Du solltest es auf jeden Fall nach außen tragen und wissen, warum du jeden Tag antrittst.

Und mit der Frage „Warum machst du das?“ ist nicht Geld verdienen gemeint, sondern der höhere Sinn dahinter.

Starbuck’s zum Beispiel wollte Menschen einen „dritten Raum“ bieten, wo sie sich neben Arbeit und Zuhause aufhalten können und wohlfühlen. Starbuck’s Vision ist nicht, Geld zu verdienen, indem sie Kaffee verkaufen.

Dein “Warum“ haucht deiner Personal Brand Leben ein. Es macht dein Angebot lebendig. Und es spiegelt deine Werte wider. Und gleiche Werte verbinden Menschen miteinander.

Am Ende macht genau das den Unterschied.

Haben du und dein Publikum dieselbe Vorstellung davon, wie die Welt funktionieren sollte?

Es gibt da draußen eine Menge Coaches, Trainer und Berater. Warum sollte jemand ausgerechnet zu dir kommen? Warum sollte dein Publikum deinen Social Media – Kanälen langfristig folgen, sich jeden deiner Videos auf Youtube ansehen oder alle deine Blogbeiträge lesen und teilen?

Ich kann es dir sagen: Weil sie lieben, warum du tust, was du tust.

Aber die entscheidende Frage ist der Grund, weshalb sie zu dir kommen?

Was ist der erste Berührungspunkt?

 

Was ist der Beginn von allem?

In erster Linie hat dein Publikum ein Problem, das es gelöst haben möchte.

Das bedeutet, du musst ihm auch als erstes konkret sagen, wobei du helfen kannst.

Denn genau deshalb braucht dein Publikum ja einen Coach oder Trainer. Im ersten Moment ist es für dein Zielpublikum nicht wichtig, weshalb du das Ganze machst.

Das Problem deines Publikums, welches du lösen kannst, ist am Anfang der Türöffner. Deine Zielgruppe sucht nach einer Lösung und findet dich. Dadurch bekommst du am Anfang ihre Aufmerksamkeit und weckst ihr Interesse.

Das „Was“ du tust, hat somit im ersten Schritt eine wichtige Rolle und ist häufig der erste Kontaktpunkt.

Der nächste Schritt ist dann, dass sich dein Publikum anschaut, wie du das Problem löst.

Und erst dann spielt das „Warum“ eine Rolle für dein Publikum.

Und diese Rolle ist nicht zu unterschätzen, auch wenn sich am Anfang niemand für das „Warum“, sondern mehr für das „Was“ interessiert. Deine Vision ist für deinen Erfolg ausschlaggebend.

 

Fazit: Was, wie, warum – Wer das Zusammenspiel nicht versteht, bleibt…

Deine Zielgruppe hat ein Problem und möchte es gelöst haben. Deshalb interessiert sie sich am Anfang mehr dafür, was du anbietest. In den nächsten Schritten schaut sie sich an, wie du zur Lösung kommst oder wie deine Art zu arbeiten ist. Erst dann geht es um dein „Warum“.

„Menschen kaufen nicht was man macht; sie kaufen warum man etwas macht.“ – Simon Sinek

Auch, wenn sich zu Anfang niemand für dein „Warum“ interessiert, ist es von enormer Wichtigkeit. Denn dein „Warum“ macht den Unterschied. Wenn deine Zielgruppe Angebote vergleicht, werde sie einige identische Lösungen finden. Rationale Entscheidungen können dann kaum noch getroffen werden. Hier hat dein „Warum“ seine Stärke.

Die Menschen kommen zu dir, wegen dem was du tust, sie bleiben aber bei dir, wegen deinem „Warum“.

Und lieber Leser, kennst du dein Warum?

 

Marketing Tipps kostenlos

 


 

Über den Autor:

Pascal ist Marketing-Coach. Seine Mission ist es, dir dabei zu helfen: deine Vision in die Welt zu tragen und deine Bekanntheit zu steigern. Denn du verlierst Aufträge nicht an deine Mitbewerber, sondern an deine Unbekanntheit.