Möchtest du, dass neue Kunden zu dir kommen? Anstatt, dass du neue Kunden suchen musst?

Dann setze auf deinen Status als Experte. Der Expertenstatus bringt dir einige Vorteile.

Wirst du als Experte wahrgenommen, kommt dein Publikum zu dir. Du musst nicht in die Menge brüllen, wie ein „Marktschreier“. Sie finden dich, wie von allein.

Experten sind gern gesehene Gäste und werden zu Interviews, Kongressen und Veranstaltungen eingeladen, um ihr Wissen zu teilen. Das bedeutet, dass ab einem bestimmten Status deine Reichweite und Bekanntheit wie von alleine wächst.

Bist du Experte, steigt, wie von automatisch, die Nachfrage nach deinem Angebot und die Menschen sind bereit wesentlich mehr für deine Dienstleistung zu zahlen.

Zugegeben, um da hinzukommen, gibt es einiges zu tun. Denn einen Expertenstatus baust du dir nicht über Nacht auf.

Dazu gehört schon etwas an Vorarbeit.

Und diese Vorarbeit ist nicht erledigt, indem du dich selbst als Experte betitelst. Der selbst ernannte Titel zum Experten ist nichts wert. Es ist genauso eine schlechte Strategie, wie sich selbst als die Nummer eins zu betiteln.

Denn jeder kann behaupten, ein Experte zu sein. Es tut mir leid. Es ist aber so.

Sorge lieber dafür, dass du von anderen als Experte auf deinem Gebiet wahrgenommen wirst. Denke, handle und trete auf, wie ein Experte.

Nehmen dich andere als Experten wahr und betiteln dich als solchen, ist das großartig. Das darfst du und solltest du sogar für dich nutzen. Erwähne es ruhig, wenn es passt.

In etwa: Das Magazin, der Blog (und so fort) bezeichnet mich sogar als Experte für … Oder du verwendest den genauen Wortlaut. Es kommt immer drauf an, wofür du es verwendest.

Doch verwenden solltest du es. Denn sagen das andere über dich, hat das eine viel größere Gewichtung. Menschen orientieren sich immer an andere Menschen. Deshalb funktionieren Rezensionen, Empfehlungen, Kundenmeinungen auch so gut.

 

Wann bist du ein Experte?

Die Frage, ab wann du ein Experte bist, ist gar nicht so leicht zu beantworten.

Im Duden steht unter Bedeutung des Begriffes Experte:

Sachverständiger, Fachmann, Kenner.

Das hilft uns nicht wirklich weiter.

Denn ein Sachverständiger wird beschrieben als eine Person, die aufgrund der besonderen Sachkunde in einem gerichtlichen Verfahren als Gutachter auftreten kann. Oder ein Fachmann und Experte ist.

Fachmann scheint jemand zu sein, der eine Ausbildung und Kenntnisse in einem Gebiet hat.

Ein Kenner ist laut Duden hingegen jemand, der etwas Bestimmtes gut kennt.

Eine genaue Beschreibung (oder Definition) sieht anders aus.

Zum einen stelle ich infrage, ob eine Ausbildung oder ein Zertifikat wirklich ausreicht, um Experte zu sein. Und zum anderen frage ich mich: Was bedeutet im Zusammenhang mit einem Expertenstatus „gut kennen“?

Dazu kommt, dass jeder eine andere Idee davon hat, wann jemand ein wirklicher Experte auf seinen Gebiet ist.

Für mich ist ein Experte jemand, der einen überdurchschnittlichen Wissens- und Erfahrungsschatz zu einem Thema besitzt. Und das mehrfach bewiesen hat, weshalb es von anderen anerkannt wird. Hier kann man sich natürlich darüber streiten, wer die anderen sind. Auf keinen Fall zählen die eigenen Eltern oder Großeltern. Ich will es nur erwähnt haben.

Hier kommt es einfach auf den Einzelfall an. Die Glaubwürdigkeit desjenigen, der einen als Experte benennt, spielt sicherlich eine Rolle. So wird man einem Fachmann eines gleichen oder ähnlichen Gebietes eher Vertrauen schenken als einem Laien. Je mehr Persönlichkeiten, die schon einen guten Ruf haben, dich als Experte betiteln, desto glaubwürdige ist es. Wobei bei den Laien, wie zum Beispiel deinen Kunden, schon ein paar Personen mehr benötigt werden, die dir dein Können attestieren.

Sich selbst zu betiteln hat einfach seit eh und je einen faden Beigeschmack. Denken wir nur mal an die ganzen selbst ernannten Gurus, Spezialisten und eben auch Experten.

Und auch, wenn Sascha Lobo dem Begriff „selbsternannt“ eine positive Bedeutung zuschreibt, ist er im allgemeinen Sprachgebrauch negativ besetzt. Weshalb du dich auch nicht selbst zu einem Experten ernennen solltest. Wie gesagt, überlasse das anderen. Zum Beispiel deinen Kunden, die von deinen Ergebnissen begeistert sind. Oder von anderen Menschen aus deinem Fach.

 

Dein Weg zum Experten

Du kannst natürlich einfach warten und hoffen, bis du als Experte anerkannt wirst.

Das dauert aber unter Umständen ziemlich lange. Oder trifft nie ein. Deshalb solltest du helfen, den Vorgang ins Rollen zu bringen. Denn von Hoffnung und nur warten allein ist noch niemand erfolgreich geworden. Und wenn doch, hinterlass mir doch ein Kommentar oder schreib mir eine E-Mail. Ich lerne gerne dazu.

Damit du jedoch als Experte auf deinem Gebiet anerkannt wirst, kannst du etwas machen. Und genau das werde ich dir jetzt erklären.

 

Wähle dein Thema

Halten wir mal fest, dass ein Experte jemand ist, der einen überdurchschnittlichen Wissens- und Erfahrungsschatz zu einem Thema besitzt.

Und genau deshalb solltest du dir das aneignen.

Hierbei ist es wesentlich einfacher, wenn du dich auf ein Themen-Gebiet deines Angebotes spezialisierst.

Stell dir mal vor, du bist Business-Coach. Zu deinem Angebotsspektrum gehört Mitarbeiterführung, Zeitmanagement, Prozessoptimierung, Kommunikation am Arbeitsplatz, Changemanagement und noch einiges andere.

Und in jedem dieser Themen müsstest du dir ein überdurchschnittliches Wissen und viel Erfahrung aneignen. Das würde ganz schön lange dauern.

Viel schneller bist du, wenn du dich auf ein Gebiet konzentrierst. Du kannst viel schneller in einem Spezialgebiet herausragend werden, als bei einem übergeordneten Thema.

Deshalb ist die Spezialisierung so großartig. Sie hilft dir, deinen Expertenstatus voranzutreiben, weil du viel schneller in die Tiefen eines Themas hineindringen kannst. Die Spezialisierung auf ein Thema lässt deinen Wissensschatz regelrecht explodieren.

 

Steigere deine Bekanntheit

Dein Wissens- und Erfahrungsschatz bringt dir erst mal nichts.

Zumindest von alleine keine Kunden, Umsatz oder Expertenstatus. Die Welt muss noch davon erfahren. Es gilt, deine Bekanntheit zu steigern. Denn, wenn niemand weiß, dass du gut bist und ein überdurchschnittliches Wissen in einem Gebiet hast, dann kann dich auch niemand als Experte anerkennen.

Die Menschen müssen von deinen Wissen erfahren. Und zwar nicht nur deine potenziellen Kunden, sondern auch deine Mitbewerber, Fachmagazine, Blogs.

Deshalb veröffentliche, was das Zeug hält. Sei präsent. Nutze einen eigenen Blog, Youtube Kanal und Social Media Kanäle, um dein Wissen zu teilen.

Veröffentliche auch bei anderen.

Schreibe Gastartikel, gib Interviews und versuch in der Presse zu erscheinen. Denn woran sonst kann die Öffentlichkeit erkennen, dass du ein Experte auf deinem Gebiet bist?

 

Suche dir dein Publikum aus

Ein wesentlicher Vorteil ist es, sich auf eine Zielgruppe zu fokussieren.

Denn es geht viel schneller oder ist weit günstiger, bei einer kleinen Anzahl von Menschen bekannt zu werden. Als bei einer großen Anzahl.

Es macht einen Unterschied, ob du als Business-Coach (um mal bei dem Beispiel zu bleiben) den einfachen Arbeitnehmer, die Führungskraft oder die Chefetage ansprechen möchtest. Wenn ich es ganz genau nehme, gibt es sogar noch weitere Unterschiede. Zum Beispiel Branche, Unternehmensgröße und Gesellschaftsformen.

Alle ansprechen zu wollen, bedeutet wesentlich mehr Aufwand. Deshalb suche dir eine Gruppe aus, damit du dir unter dieser Gruppe einen Namen machen kannst. Es ist überhaupt kein Problem die Zielgruppe später auszuweiten. Außerdem spricht man immer auch Menschen außerhalb der Zielgruppe an. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, dass du dadurch zu wenig Kunden bekommst.

Geh davon aus, dass eine Zielgruppe in den seltensten Fällen zu klein ist, um davon gut leben zu können.

 

Nutze deine Persönlichkeit

Du bist am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Dein Wissen und die Verbreitung ist sicherlich eine Sache. Eine Weitere ist die Person, die dahinter steht.

Du musst in Erinnerung bleiben und einen Wiedererkennungseffekt schaffen. Wenn du immer wieder über ein Thema berichtest, dann sollten dich die Menschen zuordnen können. Sie müssen dich mit deinem Thema in Verbindung bringen.

Außerdem bist du der „Experte“ und wenn dein Publikum sieht, wie du für dein Thema brennst, dann steigert das deine Glaubwürdigkeit immens. Dadurch wissen sie, dass du nicht nur ein enormes Fachwissen besitzt, sondern auch dein Thema liebst. Ja, es sogar verkörperst. Und so jemanden traut man es viel schneller zu, ein Experte auf seinem Gebiet zu sein.

Deshalb arbeite an deiner Personenmarke und zeige dich.

 

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Fazit: Zeige der Welt, dass du der Experte bist.

Experten sind gerne gesehen. Sie werden von ihrem Publikum aufgesucht und können ein viel höheres Honorar als üblich nehmen. Doch der Expertenstatus kommt nicht über Nacht. An der Positionierung als Experte muss gearbeitet werden. Ziel ist es, dass dich andere Größen aus deiner Branche oder verwandten Branchen als Experten anerkennen. Auch deine Kunden oder dein Zielpublikum solltest du von deinem Können überzeugen.

Um deine Expertenposition voranzutreiben, solltest du dich anfänglich auf ein Kernthema konzentrieren. Denn es ist wesentlich einfacher und schneller sich in einem Gebiet ein überdurchschnittliches Wissen anzueignen als von Anfang an in einem breit gefächerten. Später besteht immer noch die Möglichkeit, sein Themengebiet auszuweiten.

Ein wichtiger Faktor ist deine Bekanntheit. Du solltest dafür Sorgen, dass die Menschen dich kennen und dein Können einschätzen können. Hier für hilft es, zu deinem Thema jede Menge zu veröffentlichen. Von Fachartikeln über den eigenen Blog bis zu Interviews – Jede Möglichkeit solltest du nutzen. Denn wenn niemand von deinem Wissen und deiner Erfahrung weiß, kann dich auch niemand als Experte anerkennen.

Such dir erst mal ein kleines Publikum aus. Denn es ist wesentlich leichter sich bei einem kleinen Publikum eine Bekanntheit und Namen aufzubauen, als mit der breiten Masse. Habe dabei keine Angst, das Publikum könnte zu klein sein. In der Regel reicht es aus. Auch hier gilt: später kannst du es erweitern.

Nutze deine Persönlichkeit. Denn deine Persönlichkeit ist ein entscheidender Faktor. Zeige, dass du für dein Thema brennst. Dann schenkt dir dein Publikum viel schneller Vertrauen und sieht dich als Experte.

Wie sieht deine Meinung zum Expertenstatus aus? Kann (und sollte) man sich selbst betiteln oder lieber nicht?

Über den Autor:

Pascal ist Marketing-Coach. Seine Mission ist es, dir dabei zu helfen: deine Vision in die Welt zu tragen und deine Bekanntheit zu steigern. Denn du verlierst Aufträge nicht an deine Mitbewerber, sondern an deine Unbekanntheit.